Name: Saydjari, Derya Sami

Geburtsdatum: 07.02.1986

Geburtsort: Stuttgart

Schule: Abitur

Tätigkeit: Student der Wirtschaftsmathematik an der Universität Karlruhe im 2. Semester (SS 09)

Mein Weg zum ISLAM:

(geschrieben auf www.team114.net im Oktober 2007)

Ich dachte ich fang auch mal an meine Geschichte zu erzählen wie ich elhamduillah praktizierender Muslim wurdee. Denn ich wurde eigentlich nicht mit dem Islam erzogen, meine Mutter ist zwar elhamduillah Muslima aber mein Vater ist leider Atheist, jedoch mache ich und werde ich immer DUA machen dass er Ins’Allah auch zum Islam findet.
Meine Geschichte wird auch etwas lang sein und werde sie auch aufsplitten mit Fortsetzungen.

Meine Geschichte begann vor ca. 2-3 Jahren am Ende der 11. Klasse. Ich unterhielt mich mit zwei meiner Freunde Muharrem und Mahmut in MSN. Muharrem kenne ich nun seit 3 Jahren und Mahmut seit 5 Jahren. Ich redete zuert nur mit Muharrem und sagte ihm dass ich leider kein richtiges Wissen über den Islam habe und gerne etwas darüber Wissen und lernen möchte und er fing gleich an und schrieb dass er mir helfen würde.. er würde mir ein Buch geben über den ISLAM und wenn ich fragen haben würde solle ich einfach ihn fragen, später lud er noch Mahmut in das Gespräch ein und wir machten eine Konferenz und er sagt dann noch dass immer wenn ich fragen haben würde, würde er oder Mahmut mir sie beantworten und er würde mir dieses Buch bringen aber ich solle dieses auch wirklich lesen, das wiederholte er sehr sehr oft 11888saf, weil er schenkte mir paar Monate davor zu meinem 19. Geburtstag ein Buch was ich nie zu Ende las bzw. nur 2-3 Seiten.. aber ich sagte ihm immer dass ich dieses Buch auf jedenfall lesen würde weil ich wirklich was über meine Religion erfahrn und lernen möchte…

… bevor ich zur Fortsetzung komme, denn die Fortsetzung ist der Tag andem Muharrem mir elhamduillah das Buch brachte zu dem Namen komme ich gleich noch, möchte ich kurz schildern wie ich leider davor lebte: Also ich hatte leider keinen richtigen Bezug zum Islam, ich fastete nicht, wußte nicht einmal wie ich zu beten hatte geschweige denn vom Abdest/Wudu oder sonst irgendetwas. Ich trank zwar elhamduillah nie richtig viel Alkohol aber es ist leider nicht so, dass ich noch nie trank.. aber das ist auch so eine Sache ich habe ein paar muslimische Freunde die echt viel Alkohol trinken und zwar echt nicht wenig und sogar während Ramazan wenn die Sonne untergegangen ist..
nun der Tag als mir Muharrem elhamduillah dieses Buch brachte, es war Freitagsgebet da ich keinen Bezug zur Religion hatte war ich leider nicht da, zu mein erstes Freitagsgebet komme ich später noch, nachdem rufte er mich an und erzählte er habe das Buch für mich geholt und dass er demnächst irgendwann vorbeikommen will und es mir zu geben und noch zu erzähln und erklären.. ich bin echt froh elhamduillah dass ich diesen Jungen kennengelernt habe, ich glaube es war nicht andem Tag als er mir das Buch ILMIHAL brachte etwas später irgendwannmal kam er zu mir und zeigte mir verschiedene Seiten und hatte sogar davor soo Notizen für mich gemacht z.b. Seiten hingeschrieben das dies die Suren im Gebet ist, gesagt ich solle die Schahada sehr oft lesen, mir die Seiten gezeigt vom Gebet uvm. ich tat das auch, las mir mehrere Seiten durch z.b. das Fasten,Ezan,Suren,Bittgebete und sagte auch einige auf. Aber wenn ich zurückdenke habe ich zu diesem Zeitpunkt viel zu wenig drin gelesen.. aber ich war froh dieses Buch zu haben und einige Dinge nun zu kennen. Ich las die Glaubensvorraussetzungen,Gebote, usw. und etwas über was ich mir große Gedanken machte war als ich las etwas was nicht gut sei, war GLAUBEN OHNE TAT dieser Satz brachte mich Elhamduillah sehr viel zum nachdenken..
und dann mein erstes mal in der Moschee es war Ramadan 2005…

…nun zu meiner Fortsetzung bevor ich den Moscheebesuch erzähle möchte ich kurz erläutern wie ich z.B. dieses Ramazan und die anderen erlebt habe.. also die Ramazan Jahre davor waren für mich wie normale Tage, alsoo ich hab nicht daran gedacht zu Fasten hab nicht einmal gewußt wann Ramazan ist, erst dann als Freunde von mir gefastet haben.. Ramazan in der 11.Klasse tat ich nicht fasten, und wenn mich jemand fragte ob ich faste, redete ich mir selbst ein und sagte dass auch dass ich es nicht aushalten würdee.. aber wie könnt ich das wissen wenn ich es nicht einmal ausprobiert habe, ich weiß natürlich heute dass es ein Fehler war.. und das man mit dem Herzen Fasten muß, dann das Ramazan als für mich die Zeit begann.. wo Muharrem mir das Buch gab, wo ich das Verlangen nachdem Islam hatte, war es schon soo dass ich Fasten wollte aber ich traute mich nicht zu Hause zu sagen ich will Fasten, insbesondere wegen meinem Vater.. ich weiß auch ein Fehler denn ich mußte mich einfach trauen.. aber zudem komme ich noch später zu dem Ramazan im Jahre 2006
also es war Ramazan 2005 kadir gecesi, kadir Nacht…ich ging mit Mahmut und Selim gemeinsam in die Moschee in Stuttgart-Nord.. ich wußte ein paar Sachen aus dem Buch aber nicht genug und alles live zu machen ist natürlich anders als es im Buch zu sehen, Mahmut zeigte mir alles, wie ich Abdest/Wudu nehmen soll, beim Beten schaute ich den anderen zu wie sie die Bewegungen machten.. und es war wirklich elhamduillah sehr schöön und ich freute mich.. diese Kadir gecesi war glaub ca. im Monat Oktober und ca.
ein Monat später hatte ich aufeinmal zu Hause das Verlangen zu beten.. ich wußte noch etwa wie die Bewegungen waren.. doch zu dem komme ich später noch zu meinem nächsten Moscheebesuch und ersten Freitagsgebet, ich weiß jetzt nicht mehr wieviele Ra’kas es waren aber ich weiß dass ich da noch auf ein Handtuch gebetet habee, denn einen Gebetsteppich hatte ich nicht, als ich es einer sehr guten Freundin erzählte die auch an dem Tag in die Moschee kam andem Tag lernte ich sie kennen, sie war damals die Freundin von meinem Freund jedoch ist das ein anderes Thema… also als sie hörte dass mit Handtuch sagte sie dass sie ein teppich hätte und es mir geben würdee ich freute mich und tatsächlich beim nächsten Treffen gab sie mir den Teppich :)
ich betete von November 2005- Januar 2006 nur einmal am Tag, ich weiß heute dass es nicht richtig war.. das sagte mir auch Muharrem, Serbest und viele andere denen ich das sagte.. dann im Januar 2006 betete ich ca. ein Monat nach Gefühl.. und versuchte 5mal zu beten doch ich wußte die Zeiten nicht.. und betete nach Gefühl.. dann im februar 2006 gab mir Mahmut das Programm Athan und ich sah alle Gebetszeiten.. ich weiß dass ich Anfangs aus Unwissenheit nicht richtig betete und schäme mich auch dafüür..
dann kam mein zweiter Moscheebesuch und der Anfang vom regelmäßigen Moscheebesuch,, ich weiß es noch ganz genau es war in den Osterferien 2006 an Karfreitag….

… also es war Osterferien 2006 an Karfreitag in Stuttgart-Nord in der Moschee zum Freitagsgebet.. es war mein erstes:) ich hab dort gebetet erst die ersten 4 ra’kas Sunna, dann mim hodscha zusammen die 2 ra’kas Fardh dann noch Mittaggebet, dort merkte ich dass ich daheim ein paar Fehler gemacht hatte beim beten.. die ich aber dort herausfand und elhamduillah danach nemme machtee.. ich fing an ab da zu jedem freitaggebet zu gehn, andem ich keine Schule hatte.. ich ging Anfangs immer Stuttgart-Nord Moschee, bis zu einer Kandil Nacht andem ich dann die Stuttgart-Feuerbach Moschee kennenlerntee, es war Juli/August 2006.. diese Moschee gefiel mir sehr.. sie war sehr schöön und sehr groß.. und was mir auch gefiel und gefällt ist dass sie meistens sehr voll ist, was ich elhamduillah sehr schön findee :)
Die erste Auseinandersetzung mit meinem Vater gab es im August 2006 nach einem Freitagsgebet…(es gab davor mal eine kleine Auseinandersetzung mit ihm als er merkte dass ich mich dafür interessiere , aber diese ist nicht sehr groß gewesen.. diese erwähne ich noch zu einem späteren Zeitpunkt) Nun zu der Auseinandersetzung mit meinem Vater nach dem Freitagsgebet, er fragte mich wo ich am Morgen war und ich sagte ihm in der Moschee, dann ging er raus murmelte was von: ” Von freien Eltern kommen Kinder mit Zwang” oder irgendwiesoo ich kann mich nicht ganz erinnern meine Mama bekam das mit.. und sie fragte wer ist frei und ab jetzt weiß ich nur ein paar Bruchstücke die ich mitbekommen hatte von meinem Zimmer aus.. ich merkte nur dass mein Vater sich aufregte und mit meiner Mutter diskutierte darüber.. was ich au noch was, dass meine Mutter sagte die Liebe zu Gott ist doch nicht schlimm und sie wiederholte immer dass mein Vater selbst gesagt haben dass sie beim Thema Religion selbst entscheiden sollen und ich mich nun entschieden habe, doch mein Vater hatte oder hat Angst dass ich ein Terrorist werden könnte, SubanAllah, muß man sich mal vorstellen dass von seinem Vater zu hören ist echt schlimm.. zu einem späteren Streit mit ihm komme ich noch.. ich möchte nichts schlechtes über mein Vater sagen, denn immerhin ist er mein Vater und ich liebe ihn und mach nach jedem Gebet DUA dass er auch die Wahrheit findet und sein Herz öffnet, aber es ist gerade deshalb soo schlimm solche Dinge von seinem Vater zu hören oder die anderen Dinge komme ich noch später.. Sonst gab es bei dieser Auseinandersetzung eigentlich nichts mehr, aber es war leider nicht die letzte… also eigentlich war ich zu diesem Zeitpunkt schon elhamduillah praktizierender MUSLIM.. jedoch gibt es noch ein paar Sachen die dazu gehören bis zum heutigen Tag insbesondere zum Ramazan 2006 zudem ich nun komme… Er ist besonders wichtig denn es war mein erstes Ramazan indem ich voll fastete elhamduillah und ich mich traute es zu sagen.. aber die Geschichte beginnt zu Anfang des Ramazan 2006…

Also wie schon erwähnt die Geschichte geht Ramadan 2006 weiter, die erste Woche des Ramadans fastete ich ohne das mein Vater es mitbekam dass ich fastete, denn meine Mama war in der Türkei, da es meinem Opa sehr schlecht ging und er im Krankenhaus in Istanbul war, aber elhamduillah geht es ihm schon besser.. nach der ersten Woche als meine Mutter wieder kam.. erzählte ich ihr natürlich dass ich fastetee und es auch wollte.. und sie entschied sich es meinem Vater zu sagen.. weil sie niemals dachte dass er soo reagieren würde wie er reagierte.. als sie es ihm erzählte fing schon schon Geschrei von meinem Vater an, und er versuchte mich immer fertig zu machen, einzureden dass ich nicht mehr fasten sollte oder sonstiges aber ich blieb elhamduillah standhaft und hielt an meinem Fasten fest. Auch wenn er mit mir im gesamten Ramadan nicht normal redete, und wenn dann nur mir versuchen auszureden dass ich fastete, er wollte ein “Kompromiß” von mir ich solle nur noch bis “Montag” fasten, ich sagte nee es ist noch eine Woche bis dahin.. von grüßen kannte er auch nichts mehr.. einmal sagte meine Mutter zu ihm wieso grüßt du ihn nicht mal wenn er dich grüßt und so weiter.. natürlich keine Antwort doch ich kannte die Antwort.. und er warf mir ja immer vor, ohh ich würde nicht mal mit denen zusammen essen alsoo zu Mittag und soo bla bla.. aber wenn Abendessen war und bis Iftar waren es gerade mal 5-10 Minuten könnte er nicht mehr darauf warten.. nicht weil er soo hungrig war, sondern aus Trotz gegen mich.. aber mir machte er Vorwürfe wegen nicht zusammen essen.. es macht mich schon sehr sehr traurig sowas :( oder auch die Dinge die er sonst so sagte, zu den komme ich noch später.. aber ich glaube ich hatte sie sogar schon erwähnt.. aber ich blieb elhamduillah beim Fasten.. diese Dinge erzählte ich zu diesem Zeitpunkt niemand.. keiner wußte davon.. also keiner meiner Freunde hatte ich zuvor erzählt davon, zu einem Datum wem und wann ich erste mal von all diesen Dingen erzählte komme ich noch später inshAllah..
Ja also das war eigentlich das Fasten im Ramadan 2006, und trotz alledem war es für mich wunderschön zu fasten, denn Allah ta’ala war immer bei mir und ließ mich elhamduillah nie im Stich…

…also eigentlich bin ich schon nahezu am Ende meiner Geschichte.. denn das Ramadan 2006 war ja vor einem Jahr und seitdem versuchte ich immer mehr zu lernen über meine Religion.. entdeckte Vorträge von Pierre Vogel und fand sie echt Spitze.. die Lieder von den Brüdern möchte ich noch sagen.. waren soo super.. sie halfen mir auch an meinem Glauben festzuhalten.. z.B. bei Bruder Ammar steht in seiner HP, bei “Über Mich” ein Satz den ich soo super findee: “Er lernte Leute kennen die 5mal am Tag beteten und trotzdem voll im Leben standen, und kein Alkohol tranken und trotzdem Spaß haben” Das bestärkte mich sehr sehr viel.. denn ich dachtee.. klaaar das trifft doch auf mich zuu.. auch wenn ich 5mal am Tag betee kann ich Spaß haben in den Grenzen der Religion..
Und was auch ein wichtiger Bestandteil von meinem Weg ist.. und dazu möchte ich mich bei EUCH allen ganz herzlich Bedanken, dass ihr das Team so leben lässt.. ist dieses Forum.. denn in diesem Forum sehe ich die Herzlichkeit unter uns Geschwistern.. und ich sehe gleichgesinnte.. und habe elhamduillah auch soooviel gelernt durch dieses Forum.. elhamduillah dass es dieses Forum gibt :)
Was mich nur traurig macht und wofür ich auch ganz viel Dua mache und bitte macht auch Dua dafür, dass mein Vater den rechten Weg findet.. dieses Ramadan war es zwar nicht soo schlimm wie letztes Ramadan.. wahrscheinlich weil ihm auch meine Mama einmal drohte.. dass er darüber nichts sagen solle.. aber es kamen trotzdem abundzu zu Diskussionen.. ich werde vllt. mal ein Thread eröffnen mit was er z.B argumentiert .. ich hab auch schon sehr viel versucht zu sagen.. aber inshAllah wenn ich diesen Thread eröffne könnt ihr mir helfen :)


Ich danke Allah ta’ala jeden Tag dafür dass er mich Rechtleitete und auf diesen Weg des Lebens führte.. inshAllah wird er uns alle im Glauben festigen.. denn wir müßen alle fest unseren Imam/Deen halten …

-ENDE-

wa alaikum selam